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Aufstehen!

 

Rückblick auf unser Frauenfrühstück am 01.02.2020

Als ich gefragt wurde, ob ich über das Frauenfrühstück etwas schreiben möchte, dachte ich mir: „Nun, Gott begegnet jedem anders, was soll ich sagen?“ Aber was ich schon mal berichten kann: ich habe gelacht und geweint.

Als ich an diesem Samstagmorgen mit nass geregneter Brille und gehetzt in die Gemeinde kam, änderte sich sofort mit einer liebevollen Begrüßung die Atmosphäre und ich fühlte mich gleich viel besser! Ich war überrascht, dass das Frühstück im Gottesdienstraum stattfand. Der Gang dorthin war mit Lampen wunderschön beleuchtet und es war beeindruckend zu sehen, wie viele Frauen gekommen waren.

Einladend und mit viel Liebe waren die Tische gedeckt und das Buffet sah schon vom weiten so überwältigend aus, dass mein Magen sich leise knurrend meldete.

Nach einer kurzen Begrüßung von Efty wurde ausgiebig gefrühstückt. Unglaublich, wie aufwendig alles angerichtet war. Es gab so viele Köstlichkeiten. Großen Lob an alle Beteiligten.

Nach dem Frühstück hatten wir eine schöne Lobpreiszeit, und so auf Gott gerichtet war ich auch sehr gespannt auf das Thema. Ein Treffen mit so vielen Frauen, die den Herrn suchen, – ich spürte, wenn Gott so etwas ermöglicht, hat er auch etwas zu sagen.

Das Thema hieß „AUFSTEHEN“ und nacheinander kamen Frauen, die jede auf ihre kreative Art ihre ganz eigene Geschichte zum Thema erzählte. Ihre Geschichten haben mich wirklich tief berührt. Ich merkte, dass die Gaben, die auf der Frauenkonferenz angestoßen worden waren, weiterentwickelt wurden. Meine Schwestern hatten mit ihren Talenten gehandelt. Die Gedichte brachten mich zum Weinen, die Geschichten zum Lachen. Es war einfach wunderschön. Und dann, dann klopfte Gott auch leise an mein Herz und erinnerte mich an meine vielen verschütteten Gaben und Talente. „Was machst du damit?“ spürte ich IHN fragen.

Ich schrieb bei der Frauenkonferenz auch Poetry und hatte Ideen, wie ich dieses Talent nutzen könnte, aber die Arbeit und der Alltag erstickten diesen Keim wieder. Außerdem dachte ich damals: “Das ist doch nur ein Gedicht. Was soll das schon bewirken?“

Aber hatten sie mich nicht zum Weinen gebracht? Sie berührten mich zutiefst. Kratzten den Schorf von meiner Fassade. Gott wirkte. Er wirkte durch ALLES. Die Bilder, die Beiträge und den Mut meiner Schwestern sich verletzlich und transparent zu machen. Das ist auch der Grund, warum ich das hier erzähle. Ihr seid toll und habt mich ermutigt, dass ich doch etwas kann.

Gott heilt zerbrochene Herzen. Das ist offensichtlich. Der anschließende Lobpreis war ganz wunderbar. Mir kamen immer wieder die Tränen und Gott wirkte weiter an meinem Herzen. Ängste lösten sich und neue Zuversicht erfüllte mich. Gott ist da. Er hat mich lieb und lässt mich nicht allein, Er sieht mich.
Gott wusste schon im Voraus, was ich brauchen würde und da ich gefragt worden bin, darüber zu schreiben, kann ich eines ganz klar sagen:

Ihr habt es ermöglicht, dass Er mich in den Arm nehmen und segnen konnte. Und alles war wichtig, jedes kleinste Detail. Jeder Dienst ist wichtig und bedeutend für sein Reich.

Von daher möchte ich allen danken für den wunderbaren Vormittag. Seid gesegnet! Beim nächsten Mal nehme ich eine Freundin mit.

Martina