Kommentare sind ausgeschaltet für diesen Beitrag

Ein ganzes Wochenende voll Lobpreis, Gemeinschaft und Essen

Rückblick auf unser Einweihungswochenende vom 7.6. – 9.6.13.

Nachdem wir alle kräftig mit angepackt haben, damit aus dem kahlen Rohbau die uns nun allen bekannten großartigen neuen Räume wurden, kam am Wochenende vom 7. bis 9. Juni endlich die Zeit, auch mal zu feiern. Auftakt der Feierlichkeiten war die Worship-Night mit „Pala Friesen und Band“ am Freitagabend.

Dank der professionellen Licht- und Tontechnik von Andreas Gleich kam echtes Konzert-Feeling auf und die Band hat die Bude gerockt. Der Funke sprang sofort von der Bühne auf alle Gemeindemitglieder und Gäste über und die Stimmung war „nicht von dieser Welt“. Es war ganz klar, dass dies kein normales Konzert ist, sondern dass es hier um mehr geht. Nach dem lautstarken Lobpreis war noch Zeit für Gespräche bei chilliger Atmosphäre in der Lounge oder draußen im Innenhof.

Am Samstagnachmittag feierten wir dann den offizielle Eröffnungsgottesdienst mit Gästen aus der politischen und christlichen Welt – vertreten durch Frau Bürgermeisterin Regine Kramarek, Superintendent Thomas Höflich und die Vorsitzende der evangelischen Allianz in Hannover, Frau Annerose Hasenpusch, die alle eine Ansprache vorbereitet hatten und uns (nicht nur) aufgrund der Lage klar in einer zentralen Rolle im „bunten Völkchen Gottes“ in der Region sahen.

Auch einige Pastoren anderer Gemeinden waren dabei, z. B. Jochen Röhnsch (CfH), Gunnar Lange (Ichtys) und Dirk Grothe (Freistil), um die Gemeinde zu segnen. Unser Pastor Thomas führte durch einen Gottesdienst, der trotz der Anwesenheit dieser prominenten Persönlichkeiten keinen Zweifel daran ließ, dass im CZH nur einer im Mittelpunkt steht – und zwar Jesus Christus. Unseren Freund, Gott und Retter haben wir mit starkem Lobpreis (DANKE an unsere talentierten Musiker!), Gebet und einer wie immer bewegenden Predigt auf die gewohnt unverkrampfte, authentische Art gefeiert und seine Gegenwart genossen.

Nachdem unsere Seelen im Gottesdienst gefüttert wurden, war es an der Zeit, auch etwas für den Leib zu tun. Zum Glück war Dank vieler fleißiger Helfer bereits der Grill angefeuert und das Kuchenbuffet bereit, geplündert zu werden. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man sich bei knuspriger Bratwurst, Schaschlikfleisch und leckeren Kuchen und Torten über die bis dato geleistete Arbeit zur Renovierung der Räume austauschen oder einfach nur ein kühles Getränk schlürfen und den Kindern beim Toben zusehen.

Den Abschluss der Festivitäten machte der Sonntagsgottesdienst, den wir gemeinsam mit unseren russischen Geschwistern der Gemeinde „Lebendiges Wasser“ feierten. Zum dritten Mal in Folge wurde der Gottesdienstraum mit Lobpreis geflutet bis die Wände wackelten! Die zentralen Themen dieses Events waren „Die Herrlichkeit Gottes“ und „Die Einheit der Nationen“. So unterschiedlich sich diese Themen vielleicht zunächst anhören mögen – im CZH ist uns beides ein gleichberechtigtes Anliegen. Die Mitglieder der verschiedensten Volksgruppen, z. B. Sinti/ Roma, Afrikaner, Iraner, Indonesier, Tschechen, Ungaren, Russen und Deutsche, feiern hier zusammen die Gegenwart und Herrlichkeit unseres Erlösers.

Eines war nach dem Gottesdienst klar: Das muss, kann und darf nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir zusammen Gott anbeten und mit ihm und untereinander Gemeinschaft haben. Wir alle können so viel voneinander lernen und in Jesus sind wir trotz aller Unterschiede vereint. Sprache, Mentalität, Gewohnheiten etc. sind für ihn keine Barrieren.

Hatte ich schon erwähnt, dass auch nach dem Sonntagsgottesdienst wieder geschlemmt wurde? Es gab wieder haufenweise Wurst und Fleisch vom Grill, Salate, Nachtisch und Kuchen, so dass nach diesem Wochenende sicherlich niemand mehr bezweifelt, dass unser Gott für uns sorgt.

Vielen Dank an alle, die sich beim Umzug, der Renovierung und Ausgestaltung der neuen Räume, beim Vorbereiten der Feiern und Gottesdienste, beim Beten und bei all den Arbeiten im Hintergrund, die sonst niemand sieht, so tatkräftig eingebracht haben. Von euch lebt die Gemeinde und ich habe eine große Freude daran, Teil dieser Gemeinde sein zu dürfen!

M. G.