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Ein Groschen zum Ausgeben in Gottes Hand

Ein Rückblick auf Carols und Thomas Reise nach Mosambik, Pemba, vom 12.02. – 27.02.2016

IRIS - ein Dienst von Partners in Harvest Gottesdienst in Pemba Heidi betet für eine Frau Niemals allein im Gottesdienst So leben viele Witwen in Pemba Thomas spricht zu den Witwen In manchen dieser Häuser leben 10 Personen Mit kleinen Dingen bereitet man hier große Freude Carol mit einer Witwe und ihren Kindern Kleiderausgabe Kleiderausgabe Carol spricht zu den Kindern Sie hören gut zu Danach gibt's Essen Reis und Bohnen gestapelt Essensausgabe Bemalte Gesichter Betende Kinder in Maize Carol beim Friseur Danach war Thomas dran Es gab immer Möglichkeiten, Kinder zu segnen Luftballons waren der Renner Malen hat auch Spaß gemacht Aber Selfies haben alles noch mal getoppt Für Ihre Tochter im Krankenhaus von Pemba konnten wir beten Leute warten vor der Klinik von IRIS Krankenhaus-Staff von IRIS Heidi und Carol Unser Zimmer Besuchergelände Besucheraufenthalt Die Schönheit Mosambiks

 

„Bist du bereit, ein Groschen in Gottes Hand zu sein, den er ausgeben darf?“

Mit diesem Aufruf beendete Heidi Baker ihre Predigt in Pemba, Mosambik. Dieser Satz hallt bis heute in mir nach. Was für ein Bild für Hingabe! In Pemba haben wir nicht nur eine Predigt darüber gehört, alles für Gott zu geben, sondern wir haben diese Einstellung in den Herzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pemba gesehen.

Wie wir gelebt haben

Das Leben dort ist nicht einfach. Wir waren privilegiert, dass wir eine Klimaanlage in unserem Zimmer und einen kleinen Strahl Wasser aus einer Dusche hatten. Wir haben zwei Wochen lang auf dem Grundstück des Waisenhauses von Heidi Baker in Pemba mit gelebt. Zum Frühstück gab es ein trockenes Brötchen, das wir uns mit etwas Erdnussbutter und Marmelade noch aufgepeppt haben. Für die meisten Menschen in Mosambik ist das schon Luxus. Zum Mittagessen gab es immer Reis und Bohnen.

Dankbarkeit der Kinder

Gleichzeitig bewegte uns die Dankbarkeit der Menschen dort. Wir haben gesehen, wie Kinderaugen anfingen zu leuchten, wenn wir ihnen einen Luftballon geschenkt oder ihre Gesichter bemalt haben. Besonders gefreut haben sie sich, wenn wir sie danach fotografierten und ihnen zeigen konnten, wie sie dann aussahen.

Kinderdienst und Essensausgabe

Dafür hatten wir immer Zeit nach der Essensausgabe für die Dorfkinder, die nicht zum Waisenheim gehörten. Hunderte von Kindern kommen zu IRIS aus dem Dorf, um zum Mittagessen Reis und Bohnen zu bekommen. Vorher gibt es immer ein ca. einstündiges Kinderprogramm mit Spiel und Spaß, aber auch mit Gebet, Singen und einer biblischen Geschichte. Es ist schon bewegend, wenn Hunderte von Kindern Gott aus ganzem Herzen loben. Gleichzeit lag jedes Mal die Freude über eine herannahende Mahlzeit in der Luft.
Carol gestaltete dort die erste Woche fast jeden Mittag zusammen mit den Einheimischen das Programm. Dadurch hatten wir intensiven Kontakt mit vielen der Kinder.

Die Witwen in Mosambik

Wir hatten auch die Gelegenheit, Witwen in ihren Häusern zu besuchen, mit ihnen zu reden, für sie zu beten und ihnen etwas zu Essen zu kaufen. IRIS hat ein spezielles Programm zur Versorgung der Witwen. Dazu gehört auch ein Hausbau-Programm. Außerdem hatten wir auch die Möglichkeit, ins Krankenhaus in Pemba zu gehen, um dort für Menschen zu beten, die dafür offen waren. Sogar viele Moslems waren offen für Gebet und Segnung.

Waisenheim in Maizé

Für zwei Tage besuchten wir ein weiteres Waisenheim, das etwas abgelegener im Busch beheimatet ist. Das Waisenheim ist an eine Gemeinde angegliedert. Am Abend wurde auf einer großen Wiese der Jesusfilm gezeigt. Thomas hatte dort die Gelegenheit, kurz zu predigen, genauso wie am nächsten Morgen während einer Pastorenkonferenz in der Gemeinde.
Carol machte hier die Kinderstunde, die bei den Kids sehr gut angekommen ist.

Der Dienst von IRIS

Das Motto von IRIS ist „Stop for the one!“ Bleib stehen für den Einen oder die Eine! Es hat uns sehr bewegt zu sehen, wie die Mitarbeiter von IRIS mit tatkräftiger Liebe den Kindern helfen. Sie haben in ganz Mosambik Tausende von Kindern von der Straße geholt und ihnen eine Schulausbildung ermöglicht. Fast alle Mitarbeiter sind bei IRIS aufgewachsen.
In den letzten 13 Jahren haben fast 50% der Bevölkerung von Nordmosambik zum Glauben an Jesus Christus gefunden. Vor 15 Jahren galt der Stamm der Makua, die im Norden Mosambiks leben noch als unerreichte Volksgruppe. Jetzt gibt es hier alle fünf Kilometer eine kleine Gemeinde in den Städten und alle drei Kilometer eine Gemeinde im Busch. Jesus Christus ist die Hoffnung für Mosambik.

Unser Fazit

Wir waren sehr bewegt von der Hingabe der Menschen, von der Dankbarkeit inmitten der Armut und von der brennenden Leidenschaft der Leute dort für Jesus Christus.
Wir wollen als Gemeinde Kontakt zu IRIS-Ministries halten und Pemba mit einem Team aus der Gemeinde bald wieder besuchen.

Thomas und Carol Bittmann