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Gemeindefreizeit „Touch of Heaven“

„Touch of Heaven“ das war das Motto unserer Gemeindefreizeit in Krelingen vom 09.07.-11.07.2021.

Ausgedörrt von Corona-Beschränkungen hungerten wir alle nach Gemeinschaft und einem gemeinsamen Erleben der Gegenwart Gottes. Weil wir etwas verunsichert waren, wie die Corona-Regeln ausfallen würden, haben wir relativ spontan entschieden doch nach Krelingen zu fahren.

Und wir haben es nicht bereut! Dank angewandter 3G-Regel und sehr niedriger Inzidenz konnten wir uns an diesem Wochenende ohne Maske begegnen, Gottesdienst feiern und Gemeinschaft erleben zusammen mit über 90 Leuten, die kurzfristig mitgekommen sind.

Kennenlernen und anbeten

Es waren sehr viele Leute dabei, die zum ersten Mal mit in Krelingen gewesen sind. Deshalb starteten wir am Freitagabend mit einem Kennenlernspiel, das vom Format her wie ein Speed-Dating aufgebaut war: „Meer oder Berge? Wald oder Wüste? Was magst du mehr?“  Das war eine von vielen lustigen Fragen, die das Eis gleich am Anfang gebrochen haben und ein schönes Gemeinschaftsgefühl aufkommen ließen.

Und natürlich waren wir alle glücklich, dass wir ohne Maske, frei und ungehindert Gott im Lobpreis anbeten konnten. Unser Lobpreisteam hat uns hier wunderbar an die Hand genommen, um mit ihnen zusammen Gott zu loben und seine Gegenwart zu erleben.

Wir sind so dankbar für unsere Lobpreisteam und unsere Techniker. Und an dieser Stelle möchte ich auch noch mal einen Dank aussprechen an die Rowdys, also die Leute, die den Transport samt Auf- und Abbau der Musikanlage übernommen haben.

Input: Komm Heiliger Geist!

Thematisch ging es um die Absichten Gottes und seinen Plan mit der Menschheit. Wir haben in der Schrift entdeckt, dass wir in diesen Tagen ein stärkeres Wirken des Heiligen Geistes erwarten dürfen. Gott hat seinen Plan schon durch die Namen der Glaubensväter von Adam bis Noah von Anfang an offenbart. Wenn du die Namen übersetzt, die in 1. Chronik 1 und 1. Mose 5 aufgezählt werden, dann ergeben sie einen Satz:

1 Adam, Set, Enosch, 2 Kenan, Mahalaleel, Jered, 3 Henoch, Metuschelach, Lamech, 4 Noah!

1 Chronik 1, 1-4

Adam: Der Mensch von der Erde genommen, wurde

Set: platziert

Enosch: in Schwachheit des Fleisches

Kenan: als sein Haus, aber

Mahalaleel: der Lobpreis Gottes

Jared:  wird herabkommen,

Hennoch: um zu lehren und

Metuschelach: wenn er gestorben ist wird gesandt werden

Lamech: der Mächtige

Noah: der Tröster (Ruhe)

Der Lobpreis Gottes, das ist Jesus, der aus dem Stamme Judah (Lobpreis) gekommen ist, um uns zu lehren und für uns am Kreuz zu sterben. Und nachdem er gestorben und auferstanden ist, sandte Gott seinen Heiligen Geist, der am Ende der Tage die Erde bedecken wird, wie die Wasser das Meer (vgl. Habakuk 2,14).

Das war Gottes Plan von Anfang an! Faszinierend wie der Herr seinen Plan schon in den Namen der Glaubensväter verborgen hat!

In den weiteren Lehreinheiten ging es darum zu schauen, welche Hindernisse in unserem Leben das Wirken des Heiligen Geistes einschränken und wie wir die Liebe Gottes, die durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen worden ist, noch tiefer empfangen können, um Gott mehr zu lieben und zu dienen.

Zeugniszeit

Am Samstagabend hatten wir dann einen Zeugnisabend, an dem viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer erzählten, wie sie Jesus in der Zeit der Pandemie erlebt haben.

Wir hörten sehr authentische, bewegende und glaubensstärkende Erfahrungsberichte, die die Zuhörenden ermutigt hat. Zwischendurch gab es dann immer Segnungsgebete für Menschen unter uns, die durch ähnliche Herausforderungen gegangen sind.

Das war sehr ermutigend und hat sich am Sonntagmorgen fortgesetzt mit dem Lebenszeugnis von Andrej und seiner Frau Manuela, in der sie uns Anteil gegeben haben, wie Andrej durch Gottes Kraft von Drogen befreit und ihre Ehe wiederhergestellt wurde. Das hat uns alle tief bewegt.

Gemeinschaft

Ganz besonders war auf dieser Freizeit die Gemeinschaft, die wir bei der Nachtwanderung, bei den Mahlzeiten, beim gemeinsamen Sport treiben und Spiele spielen erlebt haben.

Die Zeit ging viel zu schnell um. Am Ende waren wir zwar müde, weil die Nächte sehr kurz gewesen sind, aber dafür auch glücklich, bereichert und dankbar für die Erfahrung der Liebe Gottes und der Gemeinschaft miteinander.

Revival is family!!! Das war wirklich ein Touch of Heaven.

Thomas Bittmann