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Gemeindegesangsverbot – ein harter Lockdown der Anbetung?

Das Gemeindegesangsverbot trifft uns tief. Anbetung ist das Herz in unserer Beziehung zu Gott. Wir kommen in die Gemeinde, um Gott anzubeten und unsere Liebe zu ihm im Lobpreis auszudrücken. Wie viel Sinn macht es, dann überhaupt noch zum Gottesdienst zu kommen, wenn wir nicht mehr singen dürfen? Gott sei Dank darf das Lobpreisteam mit Auflagen noch im Gottesdienst singen.

Es geht um die Gesundheit meines Nächsten

Das Lob Gottes darf nicht verstummen. Aber anders als bei Daniel, der wegen eines Verstoßes gegen ein erlassenes Gebetsverbotes in die Löwengrube geworfen wurde (Daniel 6) sind wir aufgerufen aus Rücksicht auf unseren Nächsten nicht zu singen.

Es geht darum in einer Pandemie niemanden zu gefährden. Das COVID 19 wirklich gefährlich ist, habe ich traurigerweise schon bei einigen Freunden und Bekannten miterlebt und dass meine Frau bis heute fast nichts schmecken und riechen kann ist auch sehr tragisch.

Das Lob Gottes darf nicht aufhören

Dennoch darf das Lob Gottes nicht verstummen. Lobpreis ist jedoch mehr als ein Lied, das wir singen. Zu aller erst einmal ist Lobpreis eine Herzenshaltung – dass wir in Demut und Liebe, mit Freude und Ehrfurcht, Gott unsere Liebe ausdrücken und ihm Ehre erweisen, weil er würdig ist. Zu jeder Zeit.

Eine Stelle aus Epheser 5 hat in diesen Tagen für mich eine ganz neue, existentiell wichtige Bedeutung bekommen:

„Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes; 19 redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; 20 sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; 21 ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“

Epheser 5,18-21

Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen! Herzensgesang im Gottesdienst!

Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen! Das ist das Gebot der Stunde im Lockdown. Wir laden euch ein zu einem Herzensgesang in unsere Gottesdienste zu kommen. Ihr könnt das äußerlich ausdrücken durch das Heben der Hände oder indem ihr euch hinkniet. Da ist Kraft, wenn wir Gott anbeten aus unserem Innersten heraus. Ich glaube, der Herr will uns hier in eine ganz neue Erfahrung von Anbetung und seiner Gegenwart hineinführen.

Statement von Kathi zum Herz der Anbetung

Kathi ist Lobpreisleiterin und Leiterin des House of Prayer im CZH

Lobpreis setzt seine Salbung, die Herrlichkeit seiner Gegenwart frei. Wir kommen zurück zu dem Herz der Anbetung: Es geht nicht um das Lieder singen an sich, sondern es geht um den, zu dem wir singen!

Und Jesus ist es wert angebetet zu werden – mit Maske, im Herzen und mit unseren Gedanken, mit unserem Körper (Hände heben, knien), mit unserer Zeit (dazu gehört jeden Tag und speziell Sonntag morgens seine Gegenwart in seinem Haus suchen).

David hat gesagt, er möchte Gott kein Opfer bringen, das ihn nichts kostet. Lobpreis ist unser Anbetungsopfer an Gott. Darf es dich was kosten? Ich glaube diese Zeit ist auch eine Zeit, in der wir unser Herz prüfen und in der Gott unsere Herzen prüft.

Er sucht Menschen die ihn anbeten – im Geist und in der Wahrheit. Im Lobpreis ging es nie um uns, sondern immer um ihn allein. Wir setzen unseren Fokus zurück auf den Einen, der würdig ist angebetet zu werden – von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Singt zu Hause in euren Wohnzimmern

Ich ermutige euch in dieser besonderen Zeit zu Hause vor den Bildschirmen, wo ihr sicher seid, von ganzem Herzen mitzusingen. Wenn wir im Präsenzgottesdienst nicht mehr singen können, dann lasst den Lobpreis in euren Häusern um so klarer erklingen. Und denkt dabei, welche Kraft im Lobpreis liegt:

„Und als sie anfingen mit Jauchzen und Loben, ließ der HERR einen Hinterhalt kommen über die Ammoniter, Moabiter und die vom Bergland Seir, die gegen Juda gekommen waren, und sie wurden geschlagen.“

Chronik 20,22.

Lobpreis bringt Sieg in unser Leben

Lobpreis bringt Sieg in unser Leben und mitten in unsere Häuser. Lobpreis lässt uns Beute machen und der Feind (Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut! Unser Feind ist der Widersacher Gottes!) muss erstatten, was er uns geraubt hat:

„König Joschafat und seine Männer schwärmten aus, um die Beute einzusammeln. Sie fanden große Mengen an Ausrüstung, Kleidung und andere wertvolle Gegenstände – mehr als sie fortschaffen konnten. Ihre Beute war so groß, dass sie drei Tage brauchten, um sie zusammenzutragen.“

Chronik 20,25

Lobpreis ist die Verantwortung, Gabe und Aufgabe jedes Gläubigen

Gott sucht Anbeter, gerade in diesen Tagen. In der Gemeinde singen wir in unserem Herzen und zu Hause singen wir mit unserem Mund aus vollem Herzen.

Ich empfinde, dass der Herr durch das Gesangsverbot in der Gemeinde zeigt, wie wichtig es ist und schon immer war, dass jeder einzelne persönlich in seinem Alltag, mit seinem Herzen, seinen Taten, seinen Gedanken, auf der Arbeit, zu Hause, im Auto und beim Einkaufen Gott lobt und anbetet. Anbetung ist die Verantwortung jedes einzelnen Gläubigen.

Macht Gebrauch vom House of Prayer

Die ersten prophetischen Worte von Isabel Allum betrafen bezeichnenderweise das Lob Gottes. Ich habe sie an diesen Artikel unten noch mal angehängt. Macht Gebrauch davon, das House of Prayer auf YouTube einzuschalten und zu Hause mitzusingen. Das Lob Gottes wird uns gut durch diese Tage bringen. Ich glaube, dass Lobpreis Heilung für unser Land bringt!

Thomas Bittmann


Prophetie von Isabel Allum

Ausschnitt aus der Zoom-Konferenz 11/2020

Belohnungen und der Sieg König Joschafats (vgl. 2. Chronik 20)

„..und ich danke dir, Vater, dass du sie jetzt in die Zeit der Belohnungen hinein bringst.
Thomas und ich habe gesehen, wie du wie König Joschafat im Tag seines Sieges stehst (2.Chronik 20). Und Gott setzt jetzt gerade diesen Sieg von König Joschafat über dir und über euch alle frei.“

Übernatürlicher Sieg – keine Einschüchterung, keine Angst, keine Entmutigung

„Er gibt euch übernatürlichen Sieg. Und eure Feinde werden zu eurer Rechten und zu eurer Linken fallen. Durch die Hand Gottes. Joschafat ist seinen Feinden entgegen gezogen. Er ging über den Jordan und er hatte den Sieg. Keine Einschüchterung, keine Angst und keine Entmutigung. Gott gibt euch heute dieses Versprechen. Er bringt die Leute, die Feinde, die gegen euch waren in die Niederlage.“