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Gott hat andere Pläne

„Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut.“ Jesaja 53,3

Der Kreuzestod Jesu war ein schrecklicher Leidensweg

Cicero sagte: „Die Kreuzigung ist die grausamste und widerlichste aller Foltern.“ Nach der Qual der Auspeitschung wurden Jesus fünfzehn Zentimeter lange Nägel durch Hände und Füße getrieben. Bei sengender Hitze, qualvollen Schmerzen und unerträglichem Durst war er dem Spott der Menschenmenge ausgesetzt. Jesus erlebte am Kreuz ein körperliches Trauma und seelischen Schmerz und dazu die geistliche Qual getrennt von seinem Vater zu sein. Als er ausrief „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“, da spürte er, der ewige Sohn Gottes, die Last der Sünde der ganzen Welt, die er als unschuldiges Lamm Gottes auf sich genommen hatte. Es war der Vorgeschmack der Hölle, der totalen Abwesenheit Gottes. Unser Gott ist mit Leiden vertraut.

Jesus in Kontrolle während er alttestamentliche Verheißungen erfüllte

Gleichzeitig war die Passionsgeschichte unter der absoluten Kontrolle Gottes. Hier war nichts dem Zufall überlassen und schon gar nichts dem Teufel. Jesus hätte Millionen von Engel zur Hilfe rufen können. Er hätte locker vom Kreuz herabsteigen können. Die Soldaten hätten ihn nicht festnehmen können, wenn Jesus es nicht zugelassen hätte. Als Jesus in Johannes 18,6 auf die Frage der Soldaten. wer hier Jesus von Nazareth sei, antwortete: „Ich bin’s“, wichen sie zurück und fielen zu Boden.

Jesaja und andere Propheten des Alten Testaments sagten den Tod Jesu voraus, den Tod des Messias. Jesus sagte seinen Jüngern dreimal, dass er nach Jerusalem gehen würde, um zu leiden und dass er am drittenTag auferstehen würde. Jesus antwortete Pilatus, dass er keine Macht über ihn hätte, wenn sie ihm nicht von oben gegeben wäre.

Jesus unser Passahlamm

Der Todestag Jesu lag genau auf dem jüdischen Passahfest! Auch das war kein Zufall, sondern göttliche Vorhersehung. An Passah feiern die Juden den Auszug aus Ägypten, wo das jüdische Volk viele Jahre als Sklaven gehalten wurde. Der Pharao wollte das Volk Gottes nicht ziehen lassen. Deshalb ließ Gott 10 Plagen über die Ägypter kommen. Die letzte Plage war der Tod aller Erstgeborenen in Ägypten.

Die Juden wurden vor dem Gericht bewahrt! Warum? Gott sagte ihnen, sie sollten ein Lamm schlachten und essen und das Blut des Lammes an ihre Türpfosten streichen. Wenn der Todesengel das Blut sehen würde, dann würde er an diesem Haus vorbei gehen.

Passah war das Fest der Befreiung des Volkes Israel aus der Gefangenschaft. Einen besseren Tag hätte es für Karfreitag nicht geben können. Jesus ist nicht zufällig am Passahfest gestorben. Denn Jesus Christus ist unser Opferlamm.

Als Johannes der Täufer Jesus zum ersten Mal gesehen hatte, da sagte er:

„Siehe das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt.“

So wie das Volk Gottes aus der Sklaverei und Gefangenschaft in Ägypten herausgeführt wurde und durch das Blut eines Lammes vor dem Verderber bewahrt wurde, so ist Jesus, das Lamm Gottes, für unsere Sünden gestorben und hat uns aus der Sklaverei der Sünde und der Knechtschaft des Teufels befreit. Unser verheißenes Land ist der Himmel, der schon jetzt in unseren Herzen angebrochen ist.

Jesus unsere Gerechtigkeit

„Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und lange leben, und des HERRN Plan wird durch ihn gelingen. Um der Mühsal seiner Seele willen wird er Frucht sehen, er wird sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen.“ Jesaja 53,10-11

Jesaja gibt uns darauf eine Antwort in Vers 10: Sein Leben wurde als Schuldopfer gegeben. Das Blut des Lammes bewahrte Israel vor dem Gericht Gottes. Das Blut unseres Passahlammes Jesus Christus bewahrt uns vor dem ewigen Gericht Gottes wegen unserer Sünde und schenkt uns ewiges Leben. Jesus hat uns durch seinen Tod am Kreuz mit Gott versöhnt. Die Bibel ist unmissverständlich, dass es ohne Blutvergießen keine Vergebung unserer Schuld gibt.

Im ganzen AT brachten die Priester für das Volk Israel Tieropfer dar, um Vergebung ihrer Schuld von Gott zu empfangen. Dies war ein prophetisches Zeichen für Jesus, das Lamm Gottes, der sein Blut für unsere Schuld vergossen hat. Jesus ist das perfekte Opferlamm für die ganze Welt. Durch sein Blut wird unsere Seele rein gewaschen von aller Schuld. Jesus hat uns am Kreuz zur Gerechtigkeit verholfen, die wir nicht in uns selbst haben. Denn kein Mensch kann vor Gott bestehen. Aber Gott hat andere Pläne.

Gott hat andere Pläne (Jesaja 53,10)

  • Am Kreuz wurde der, der noch am Palmsonntag gefeiert wurde, abgelehnt.
  • Am Kreuz wurde der, der unschuldig war, bestraft als wäre er schuldig.
  • Am Kreuz wurde der Löwe von Juda geschlachtet wie ein Lamm.

Paulus hat das neutestamentlich so ausgedrückt:

„Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“ 2. Korinther 5,21

Jesus ist die Gerechtigkeit Gottes für dich! Durch Ihn kannst du vor Gott bestehen. Der Weg zu Gott ist frei. Du kannst zu ihm kommen und seine Liebe hier und heute empfangen.

  • Er nahm die Wunden des Einen, um die Wunden vieler zu heilen.
  • Er verwandelte unseren größten Ausdruck des Hasses in den größten Ausdruck der Liebe, damit wir am Kreuz unsere Sünden ablegen können, um Gerechtigkeit zu empfangen.
  • Wir können unsere Lasten dort ablegen und Frieden empfangen.
  • Wir können dort zerbrochen hinkommen und wieder hergestellt werden.
  • Das war der Plan des Herrn, der durch Jesu Hand gelungen ist.

Er wurde von den Pharisäern wie ein Mörder verurteilt, aber in Wirklichkeit war er ein vorherbestimmtes Opfer. Sie dachten, sie würden sein Leben nehmen, aber in Wirklichkeit hat Jesus es hingegeben. Ihr Ziel war Tod, aber das Ergebnis war Leben.

Deshalb feiern wir Ostern!
Jesus ist auferstanden und Er lebt, so dass wir die Liebe Gottes erleben können.

Thomas Bittmann