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Das „Harp- & Bowl-Modell“

Den Ausdruck „Harp & Bowl“ haben wir in letzter Zeit öfter gehört, aber was steckt eigentlich hinter dieser sonderbaren Bezeichnung?

„Harp & Bowl“ ist Englisch und bedeutet „Harfe und Schale“. Es beschreibt ein Modell der Anbetung, das so angenehm und tragend ist, dass es problemlos vierundzwanzig Stunden am Tag und sieben Tage die Woche aufrechterhalten werden kann.

Die Grundlage dieser Art der Anbetung finden wir in Offenbarung 5, 8:

„Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine HARFE und goldene SCHALEN voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen.“

Diese Stelle gibt uns einen Einblick, wie die 24 Ältesten vor dem Thron Gottes Anbetung im Himmel praktizieren. Jeder Älteste hat eine Harfe und goldene Schalen von Räucherwerk. Die HARFE steht für Lobpreis und Anbetung mit Musik.
Die SCHALEN voll Räucherwerk stehen für die Gebete der Gemeinde.

Gebet, Fürbitte, Anbetung und Lobpreis finden im Himmel also nicht getrennt voneinander statt, sondern werden vereint.

Das „Harp- & Bowl“-Modell ist keine neue Art der Anbetung, schon König David kombinierte Lobpreis, Anbetung, Musik und Gebet (1. Chronik 15+16). Während seiner Regierungszeit fanden vierundzwanzig Stunden am Tag und sieben Tage die Woche Lobpreis und Anbetung vor der Bundeslade statt.

Über dreißig Jahre wurde Gott auf diese Weise angebetet und so ein großer Segen für ganz Israel freigesetzt. In Apostelgeschichte 15 verspricht Gott, dass Er diese „Hütte Davids“ eines Tages wieder aufrichten wird. Das Modell und die Umsetzung von „Harp & Bowl“ ist ein Vorgeschmack und Anfang dieser Wiederherstellung.

Mit der Umsetzung dieses Modells wird aber nicht nur die Wiederherstellung der Hütte Davids eingeläutet, sondern durch anhaltendes Gebet und Anbetung kommen auch wir als Braut und Gemeinde Jesu immer mehr in die Fülle unserer Bestimmung als Könige und Priester, die im Gebet und der Fürbitte an der Regierung Gottes teilhaben dürfen.

Im Epheserbrief (5, 19) werden wir angewiesen, dem Herrn in unserem Herzen zu spielen und zu singen. In 1. Thessalonicher (5, 16-17) heißt es:

„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass.“

„Harp & Bowl“ verbindet Musik und Gebet, wobei das Eine das Andere bestärkt.

Durch Lobpreis wird das Gebet für eine längere Zeit unterhaltsam, anhaltend und tragfähig gemacht. Es fällt uns leichter, uns mit dem Heiligen Geist zu verbinden und der Gebetsfluss ist angenehmer. In Jesaja (56, 7) verspricht Gott den Betern in Seinem Haus Freude zu geben und freudiges Gebet zieht uns näher an das Herz Gottes.

Beim „Harp & Bowl“ ist Fürbitte in der Begegnung und der Nähe zu Gott gegründet.

Wir beten und gebrauchen dabei die Schrift als Starthilfe und Vorlage für unsere Gebete. Die Musiker und Sänger fungieren dabei genauso als Fürbitter wie die Fürbitter. Die Fürbitter sprechen ihre Gebete, die Sänger singen ihre Gebete und die Musiker spielen ihre Gebete und all´ dies dient der Anbetung Gottes.

Christina B.