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Jesus – das kostbarste Weihnachtsgeschenk

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Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser!

Und der Engel sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“ Lukas 2,10-12

Weihnachtsgeschenke, die unter keinem Weihnachtsbaum zu finden sind

Gott liebt es, das Kleine und Unscheinbare zu gebrauchen, um sich mächtig zu erweisen. Der Christus, der Messias, der Gesalbte, der mächtige Sohn Gottes, Er ist in unsere Welt gekommen, um uns zu beschenken mit Geschenken, die göttlich sind:

  • Vergebung unserer Schuld
  • Befreiung von Verdammnis und Schuldgefühlen
  • Heilung
  • Erfahrung von Liebe und Annahme
  • Freundschaft mit Gott
  • Befreiung von Sucht und Gebundenheit
  • ewiges Leben

Diese Dinge liegen unter keinem Weihnachtsbaum der Welt. Sie sind das ganze Jahr über zu empfangen und zu erleben, für alle, die an Jesus glauben.

Die Verborgenheit der Schönheit Jesu

Aber alles nahm seinen unscheinbaren Anfang mit der Geburt eines Kindes in einem Stall. Auch das Zeichen, das der Engel nannte, war nicht sehr beeindruckend: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt…

Gott kommt inkognito, nicht in einem Palast, sondern in einem Stall, nicht in Kleidern aus Samt und Seide, sondern in Windeln gewickelt. Nichts zu sehen für das natürliche Auge.

Verständlich, dass damals wie heute viele Menschen abwinken:

„Der Sohn Gottes im Stall in Windeln gewickelt? Das ist ja lächerlich. Wie? Maria, ist die Mutter Jesu? Ist der nicht der Josef weggelaufen? Und nun behauptet sie, der Heilige Geist hätte sie geschwängert? Das ist geschmacklos!“

Genauso töricht erschien es vielen Zeitgenossen Jesu, dass Gott für unsere Schuld gekreuzigt werden sollte, um damit die Strafe für unsere Sünden auf sich zu nehmen:

Wenn du Gottes Sohn bist, dann steig doch herab vom Kreuz…“

Augen des Glaubens lassen uns die Schönheit Jesu erkennen

Aber mit den Augen des Herzens, die durch den Glauben geöffnet wurden, erkannten die Weisen aus dem Morgenland und die Hirten auf dem Feld, der alte Simeon und die Prophetin Hanna den Sohn Gottes, der sein Leben geben würde, als Lösegeld für viele.

Mit den Augen des Glaubens erkannte der Verbrecher, der neben Jesus gekreuzigt wurde, seinen Leidensgenossen als den Sohn Gottes, der die Macht hatte, ihn direkt nach seinem Tod mit in das Paradies zu nehmen.

Gott schenkt auch heute noch geöffnete Augen des Herzen, mit denen wir erkennen können, dass dieser Jesus wirklich der Sohn Gottes ist, der auferstanden ist von den Toten, der gekommen ist, um uns das Leben in Fülle zu geben.

Es gibt ein Leben nach dem Tod

Er ist der Retter, der sagt:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?“ (Johannes 11,25-26)

Jesus rettet uns heraus aus ewiger Verdammnis und Gottesferne. Er gibt Gewissheit, dass wir nach dem Tod wirklich geborgen sein werden bei Gott. Ja, wir werden mit Ihm feiern und auf goldenen Straßen tanzen. Es wird kein Leid, keinen Schmerz, kein Geschrei mehr geben und Gott selbst wird unter uns wohnen.

Es gibt ein Leben vor dem Tod

Er, dieser Jesus, rettet aber auch schon jetzt und heute. Es gibt wirklich ein Leben vor dem Tod.

Schon jetzt schenkt Er uns seine Führung. Wir können Seine Stimme hören und Ihm nachfolgen, mit Ihm reden (Johannes 10,27-28).

Bei Ihm ist Trost in den Stürmen des Lebens und in den Tälern der Prüfungen, durch die wir auch gehen müssen.

Jesus – das kostbarste Weihnachtsgeschenk

Dieser Gott, unser himmlischer Vater, der sich in Jesus Christus den Menschen gezeigt hat und auch heute noch durch seinen Heiligen Geist erfahrbar ist, der ist es wert, angebetet zu werden.

Nichts und niemand auf der Welt ist so kostbar wie Er. Das war für die himmlischen Heerscharen, die den Hirten auf dem Feld begegnet sind, ganz klar.

„Sie lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ (Lukas 2,13b-14).

Und auch die Waisen aus dem Morgenland, die einem Stern folgten, der sie zur Krippe führte,

„fielen nieder und beteten es (das Kind in der Krippe) an.“ (Matthäus 2,11).

Jesus – für die einen Torheit, für die anderen das Kostbarste im Leben

Gott wirkt durch das, was vor der Welt gering erscheint. Jesus Christus, geboren in einem Stall, in Windeln gewickelt! Das war der Anfang des Erlösungswerkes Gottes. Für die einen lächerlich, für die, die glauben, das Kostbarste im Leben.

Jesus hat gesagt:

„Suchet, so werdet ihr finden, bittet, so wird euch gegeben, klopfet an, so wird euch aufgetan.“

Und an anderer Stelle heißt es in der Bibel:

„Wer den Namen des Herrn anruft, der wird errettet werden.“

Es gibt eine Suchbewegung in unserem Leben, die Gott gebrauchen kann, um uns hinein zu führen in die Schönheit des Glaubens, in die Realität der Liebe Gottes.

Thomas Bittmann

 

Bildnachweis: www.shutterstock.com/g/losw

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