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Teeniefreizeit: Gott der Vater liebt mich!

 

„Weißt du eigentlich, mit welch einer Liebe dich der Vater im Himmel liebt?“

Eine scheinbar einfache Frage, die bei genauerer Betrachtung manchmal doch gar nicht so einfach zu beantworten ist. Dieser und noch weiteren Fragen gingen wir auf unserer Freizeit vom 01. – 03.09.17 näher auf den Grund.

Wir, das sind die Crossover-Gruppe (Pre-Teens zwischen 11 und 13 Jahren, die Sonntags an einem speziell für sie gestalteten Gemeindeunterricht teilnehmen), die getUp-Teens (Teens zwischen 13 und 16 Jahren, die sich immer Mittwochs gemeinsam in der Gemeinde treffen) und die Mitarbeiter, die an dem Wochenende im Freizeit- und Begegnungszentrum OASE (Wienhausen) gemeinsam eine tolle und prägende Zeit verbrachten.

Am Freitag

…begannen wir, nachdem alle Zimmer bezogen waren, mit dem Abendbrot. Schon beim Essen lag eine freudige Erwartung in der Luft, was in den nächsten Tagen so geschehen würde. Mit dieser Erwartungshaltung starteten wir auch ins Abendprogramm. Neben Lobpreis und Spielen, bei denen wir uns besser kennen lernten, beschäftigten wir uns damit, was es heißt, eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben. In dem Bewusstsein zu leben, dass Er ein Vater ist und wir Seine Söhne und Töchter. Dazu sahen wir uns das Leben des Königs Josia an, der eine große Veränderung erlebte, als er Gott nicht mehr nur als Gott Davids, sondern als seinen persönlichen Gott zu erlebte. (2. Könige 22, 1-20). Den Gott Davids kannte er aus Erzählungen, doch als er anfing Gott zu suchen, erlebte er Ihn persönlich.

Als die Zeit dann schon weiter fortgeschritten war, war der Abend aber noch nicht zu Ende, sondern steuerte auf einen weiteren Höhepunkt zu, der Nachtwanderung.

Nur mit Knicklichtern ausgestattet liefen wir querbeet durch den Wald und genossen gemeinsam das kleine Abenteuer.

 

Am nächsten Tag

…teilten wir uns vormittags auf. Die Teens setzten sich damit auseinander, wie falsche Vaterbilder, hervorgerufen durch Erfahrungen, uns davon abhalten können, Gott als bedingungslos liebenden Vater zu erfahren. Die Crossis beschäftigten sich in der Zeit damit, dass nicht nur Gott sie liebt, sondern Er auch möchte, dass sie sich selbst lieben.

Nach einer ca. zweistündigen Pause, die manche für Sport und andere zum Ausruhen nutzen, kamen wir alle wieder zusammen und machten uns, wie am Abend zuvor, auf dem Weg in den Wald. Aber dieses Mal waren wir mit Sportkleidung, weißen T-Shirts und gefärbtem Wasser ausgestattet.

Grund hierfür war das vor uns liegende Geländespiel, das uns nicht nur Spaß und Mückenstiche bescherte, sondern auch im Bereich Teamarbeit, Strategieentwicklung und unserer Sportlichkeit herausforderte. Etwas erschöpft aber glücklich kehrten wir zum Abendessen wieder zurück.

Das Abendprogramm

…fand dann anschließend wieder mit allen gemeinsam statt. Nach der Lobpreiszeit lernten wir etwas über Gottes Vaterherz, welches bedingungslos für uns schlägt und dass Seine Liebe jede Liebe, die wir hier auf Erden von irgendjemanden bekommen könnten, übertrifft.

Wir beließen es jedoch nicht bei dem Gehörten, sondern nahmen uns Zeit, in der wir Gott selbst darum baten, Seine Vaterliebe für uns spürbar werden zu lassen und uns zu zeigen, was Seine Vaterliebe ganz persönlich für uns bedeutet. Und da dies eine Bitte war, welche Seinem Willen entspricht, war es auch genau das, was wir an diesem Abend auf verschiedene Art und Weise erleben durften. Nach dieser starken Zeit ließen wir dann den Abend mit Lagerfeuer und Stockbrot langsam ausklingen.

Am Sonntag

…lag schon eine erlebnisreiche Zeit hinter uns, aber die Erwartung nahm dennoch nicht ab. Nach dem Frühstück teilten wir uns wieder auf. Bei den Crossis ging es um das Verlangen nach Liebe und Anerkennung, das jeder in sich trägt, welches wir jedoch häufig durch Menschen oder Dinge zu stillen versuchen. Bis man merkt, dass nichts und niemand so richtig diese Sehnsucht vollends füllen kann. Doch dafür gibt es auch einen Grund, denn eigentlich ist dies ein Verlangen nach Gottes Liebe und seiner Anerkennung, so dass auch nur Er in der Lage ist, dieses Bedürfnis zu stillen. Das Beste daran ist aber, dass Gott noch ein viel größeres Verlangen danach hat, uns in unserer Bedürftigkeit zu begegnen.

Bei den Teens ging es währenddessen um die Bedeutung des 5. Gebots: „Du sollst Vater und Mutter ehren“ und die damit einhergehende Verheißung: „…auf das du lange lebst und es dir wohl gehe“.

Das Ende der Freizeit

…kam dann doch viel zu schnell und am liebsten wären wir noch länger in der OASE geblieben. Dennoch schauen wir auf ein erfolgreiches Wochenende zurück und sind Gott dankbar für die schöne Zeit, das tolle Wetter, die wertvolle Gemeinschaft, dass wir Ihn näher kennen lernen durften und vor allem, dass da noch so viel mehr vor uns liegt, was wir mit Ihm erleben werden.

Magda

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