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Zu Besuch bei IHOP

Ein Rückblick auf eine Woche lang Gemeindeleben bei IHOP

Tini im Bookshop Im Gottesdienst der "Forerunner Christian Fellowship" (FCF) FCF-Lobpreis mit Ryan Kondo Ansagen von Mike Bickle Das Gebäude der "Forerunner Christian Fellowship" (FCF) Lehre bei Immerse Thomas vor dem Gebäude des Prayer Rooms Im Prayer Room Im Gebäude der IHOP Universität Lehre bei Immerse IHOP Universität Im Prayer Room Praktische Übungen bei Immerse Praktische Übungen Praktische Übungen Zülfi mit einem der Leiter von Immerse Vor dem Gebäude der IHOP Universität Vor dem Gebäude der IHOP Universität Andere Seite des IHOPU Gebäudes Vor dem Gebäude der IHOP Universität Tini unter dem IHOPU-Zeichen Praktische Übungen Während des Seminars Lehre bei Immerse Hope City Prayer Room Hope City Prayer Room Zülfi macht während der Nachtschicht Fürbitte im Prayer Room Thomas mit Cory Stark, dem Leiter von Immerse

Vom 1.1.15 bis 11.1.15 war ich mit Feli, Zülfi und Tini zusammen in Kansas City. Wir besuchten das International House of Prayer (IHOP) und machten dort eine Immerse-Woche mit. Immerse heißt eintauchen. Wir durften eine Woche lang in das Gemeindeleben von IHOP eintauchen.

Der Ablauf des Immerse-Programms

Die Woche stand unter dem Thema „Building the House of Prayer – Das Haus des Gebetes aufbauen.“

Wir hatten jeden Vormittag Lobpreis und Lehre von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Nach der Mittagspause gingen wir dann in das House of Prayer und erlebten dort die Gebetsschichten von 14.00 Uhr – 16.30 Uhr mit. Bevor wir in die Gebetsschichten reingegangen sind, gab es jedes Mal eine kurze Unterweisung zum Thema Gebet und Anbetung.

Die Abende

Abends haben wir samstags am Gottesdienst teilgenommen. Am Montag waren wir bei unserem Kleingruppenleiter zu Hause eingeladen und am Donnerstag hatten wir einen Praxisteil zum Thema Fürbitte und Lobpreis, in dem wir das „Harp and Bowl-Modell“ von IHOP kennen gelernt haben.

„Harp and Bowl“ ist eine spezielle Art des Betens und Singens. In der Nacht vom Freitag auf Samstag haben wir an der Nachtwache des Gebetshauses teilgenommen. Wir trafen uns um 24.00 Uhr. Eine Leiterin der Nachtwache („nightwatch“) gab uns eine 30-minütige Einführung und hat uns erzählt, wie ihr Leben aussieht. Sie leitet die Nachtwache seit 12 Jahren. Gott hat sie zu diesem Dienst berufen und sie hat ihr ganzes Leben danach ausgerichtet, indem sie ihren Rhythmus total umgestellt hat. Sie schläft von 15.00 Uhr – 23.00 Uhr und geht dann um 24.00 Uhr zur „Arbeit“.

Das Maß der Hingabe der Geschwister von IHOP hat uns sehr beeindruckt. Das Haus des Gebetes läuft nun schon seit 1999:
15 Jahre – 24 Stunden – 7 Tage die Woche Gebet und Anbetung.

Die Arbeitsbereiche von IHOP

IHOP hat mehrere Häuser in Kansas. Da sind zum einem das Gebetshaus und zum anderen die Gemeinderäume der „Forerunner Christian Fellowship“, die auch zu IHOP gehören und schließlich „IHOPU“, eine christliche Universität, an der Theologie, Musik und Medien gelehrt wird.

Neben dem „Prayer Room“ (Haus des Gebetes), wo das 24/7-Gebet läuft, gibt es noch den „All Nations Prayer Room“. Hier beten die Nationen in ihren Landesprachen jeweils von 06.00 Uhr – 22.00 Uhr an.

Und last not least gibt es noch „Hope City“. Hier werden Mahlzeiten und Kleidung an Bedürftige ausgegeben. In den letzten sieben Jahren sind hier über 300 Menschen (Drogenabhängige, Prostituierte, Obdachlose, Arme) zum Glauben gekommen. Auch hier gibt es einen „Prayer Room“, in dem auch jeden Tag von 06.00 Uhr – 22.00 Uhr gebetet wird.

Was uns am meisten beeindruckt hat

Die Hingabe und die Bereitschaft der Leute, alles für Jesus zu geben, haben uns sehr beeindruckt. Gebet und Lobpreis sind von einer starken Leidenschaft für Jesus geprägt. Das Wort Gottes ist hier in jedermanns Mund und Herzen.

Besonders stark fanden wir die Lehre über die Wiederkunft Jesu, die Zeichen der Zeit, die Identität der Gläubigen als Braut Christi und Priester und den Thron Gottes. Aber auch die praktische Lehre über Gebet und Lobpreis war sehr intensiv. Wir haben gestaunt, wieviel Neues soviel neues es zu lernen und zu erleben gab.

All das wäre aber nur halb so beeindruckend gewesen, wenn da nicht die Liebe der Leute und die starke Gemeinschaft gewesen wäre. Wir haben in dieser Zeit bei IHOP einige neue Freunde gewonnen und auch zu vielen der über fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Immerse-Programms aus Australien, Nigeria, Ghana, Kanada, den USA, der Dominikanischer Republik und Holland sind freundschaftliche Beziehungen gewachsen.

Alles in allem war es ein unvergessliches Erlebnis. Wir sind sehr inspiriert und ermutigt nach Deutschland zurückgekommen und sind schon jetzt am Überlegen, wann wir mal wieder dorthin fahren.

Thomas Bittmann